Unterstützung von Sportvereinen in Taunusstein in Corona-Zeiten



Seit Beginn der Corona Pandemie stehen auch die Sportvereine in Taunusstein unter einem andauernden Druck. Ein normales Sportangebot ist nicht möglich und wird auf absehbare Zeit nicht wie gewohnt angeboten werden können. Der Not gehorchend zeigen viele Sportvereine hohe Flexibilität und Engagement und bieten ihren Mitgliedern inzwischen Online-Kurse an. „Auch eine Beitragsreduzierung haben einige Vereine aufgrund des nicht vorhandenen Angebotes bereits beschließen müssen“, schildert Dennis May, SPD-Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, die aktuelle Situation.

Seit kurzer Zeit ermöglichen einige Sportvereine, dass ihre Mitglieder die städtischen Einrichtungen einzeln sowie unter Beachtung der Corona-Auflagen zur sportlichen Betätigung nutzen können. Gerade für Familien mit Kindern sei dies eine willkommene Abwechslung, die künftig auch in seinem Verein, May ist Vorsitzender des TV 1873 Wehen, angeboten werden soll.

Mit solchen Angeboten steigen aber auch die Herausforderungen und organisatorischen Aufgaben, denen sich die Vereine stellen müssen. Hinzu kommt, dass Hallenbenutzungsgebühren für genutzte Stunden, neben zusätzlichen Kosten wie Desinfektionsmittel sowie Ausgaben für Übungsleiterstunden, natürlich weiterhin anfallen.

Hier setzt ein Antrag der SPD-Fraktion im Stadtparlament an, der in der kommenden Sitzung am 25. Februar zur Beratung ansteht. „Wir bitten den Magistrat zu prüfen, wie die sporttreibenden Vereine mit einer für die Stadt Taunusstein vertretbaren finanziellen Entlastung unterstützt werden können“, erläutert SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Weiß die Vorgehensweise. „Damit wollen wir von Seiten der Kommunalpolitik auch ein wichtiges Zeichen setzen und hoffen auf die Unterstützung aller Fraktionen im Stadtparlament.“

„Angesichts der gerade für Kinder und Jugendliche schwierigen Situation im andauernden Lockdown kann man das Engagement der Vereine mit diesem tollen Angebot gar nicht hoch genug einschätzen“, unterstützt Dieter Jacobi, SPD-Vertreter im Sozialausschuss des Stadtparlaments, den Antrag. Dabei will er die Unterstützung von Seiten der Stadt gerne auch auf andere Vereine ausweiten, die für ihre Mitglieder vergleichbare Lösungen anbieten.