Bleidenstadt: Nahversorgung, Stadtentwicklung und Entlastung bei Straßenbeiträgen
- vor 14 Stunden
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Die SPD Taunusstein sieht beim Umbau des Aartalzentrum Taunusstein weiterhin großen Handlungsbedarf. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2021 wartet der Stadtteil Taunusstein-Bleidenstadt auf eine funktionierende Nahversorgung. Besonders für ältere Menschen sowie Bürgerinnen und Bürger mit eingeschränkter Mobilität ist das Fehlen eines Einkaufszentrums eine erhebliche Belastung.
Aus Sicht der SPD liegt ein Teil der Verantwortung bei der Stadtverwaltung. Offenbar wurden in den Verträgen mit dem Investor keine ausreichenden Sicherheiten und verbindlichen Zeitpläne vereinbart. Die SPD wird deshalb weiter darauf drängen, dass der Umbau des Aartalzentrums und die Wiedereröffnung der Supermärkte endlich vorankommen.
Darüber hinaus sieht die SPD deutlichen Nachholbedarf bei der Stadtentwicklung in Bleidenstadt. Mit über 8.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der Stadtteil der größte in Taunusstein, wurde jedoch in den vergangenen Jahren weniger berücksichtigt als andere große Stadtteile wie Taunusstein-Neuhof, Taunusstein-Wehen oder Taunusstein-Hahn. Leerstände, sanierungsbedürftige Straßen sowie teilweise gefährliche Bedingungen für Radfahrer zeigen den Handlungsbedarf deutlich.
Um Bleidenstadt langfristig zu stärken, hat die SPD-Fraktion erfolgreich beantragt, ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK) zu starten. Ziel ist es, gemeinsam mit dem Ortsbeirat sowie Bürgerinnen und Bürgern konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil nachhaltig zu verbessern.
Eine gute Nachricht gibt es beim Thema Straßenbeiträge: Die Stadt Taunusstein wird die Anliegerbeiträge für grundhafte Straßensanierungen abschaffen. Diese Entscheidung kommt unter anderem den Anwohnerinnen und Anwohnern der Straße „Am Schillberg“ zugute, wo eine umfassende Straßenerneuerung seit Jahren geplant ist und die Kosten für die Anlieger immer weiter gestiegen wären. Die SPD hatte sich auf kommunaler und Landesebene lange für diese Abschaffung eingesetzt.
Die SPD betont, dass der Erhalt der kommunalen Infrastruktur eine zentrale Aufgabe der Städte und Gemeinden ist und daher über Steuermittel finanziert werden sollte.
Auch unabhängig von Wahlkämpfen sucht die SPD Taunusstein regelmäßig das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern – etwa bei Informationsständen in den Stadtteilen oder durch Berichte aus der kommunalpolitischen Arbeit. Die Rückmeldungen aus diesen Gesprächen fließen direkt in die politische Arbeit ein.
Die SPD Taunusstein freut sich über Feedback, Ideen und Anregungen unter:info@spd-taunusstein.de

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