Dorothee Etges völlig unerwartet verstorben



Am heutigen Tag erreichte die SPD Taunusstein die sehr traurige und völlig unerwartete Nachricht, dass die aktive Stadtverordnete und stellvertretende SPD-Vorsitzende, Dorothee Etges, plötzlich im Alter von 77 Jahren, kurz vor ihrem 78. Geburtstag, verstorben ist.


„Diese sehr traurige Nachricht hat bei der SPD einen regelrechten Schock ausgelöst. Wir verlieren mit Doro Etges eines der bekanntesten und engagiertesten Gesichter der Taunussteiner Politik, die sich über Jahrzehnte für die Bürgerinnen und Bürger in Taunusstein eingesetzt hat. Sie hat sich mit Leidenschaft und Herzblut für unsere Stadt Taunusstein, insbesondere für den Ortsteil Hahn, und für die Sozialdemokratie eingebracht. Der Tod trifft die gesamte SPD sehr. Das Abschiednehmen von einem so aktiven und engagierten Mitglied ist sehr traurig, vor allem wenn es so unerwartet passiert“, sagt der SPD-Vorsitzende Maximilian Faust.


"Noch wenige Tage zuvor hat Dorothee Etges mit Genossinnen und Genossen zu politischen Themen telefoniert und Anträge für die Partei ausgearbeitet", berichtet Faust. Dorothee Etges war insgesamt 13 Jahre lang Mitglied der SPD, war zuvor Mitglied der Partei B.90/Die Grünen und hat über Jahrzehnte die Bürgerinnen und Bürger im Stadtparlament, im Ortsbeirat Hahn und in verschiedenen städtischen Gremien / Verbänden aktiv vertreten. Innerhalb der SPD Taunusstein war sie auf dem Papier noch ein recht junges Mitglied, war aber so fest verankert und mit viel Engagement bei Sache, wie kaum ein anderes Parteimitglied. Bis zu ihrem Tod war sie in Taunusstein stellvertretende Parteivorsitzende, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Rheingau-Taunus-Kreis.


„Sie hatte ein besonderes Händchen für Zahlen und hat über viele Jahre im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Taunusstein mitgearbeitet. Sie war bekannt für ihre kritischen und detaillierten Fragen bei Bilanzen und Jahresabschlüssen. Zudem hat Doro Etges sich sehr stark für Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Ihre besondere Art und Weise für die Sache zu kämpfen, wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Sie war ein absolutes Unikat. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihrer Familie“, so Maximilian Faust.