Taunussteiner SPD erinnert an 76 Jahre Frieden in Europa



Am 8. Mai jährt sich das Ende des 2. Weltkriegs zu 76. Mal. Für die Taunussteiner Sozialdemokraten Anlass, um der Opfer der Gewaltherrschaft zu gedenken und auch das Bewusstsein für ein Europa ohne Krieg zu schärfen. „Es ist uns wichtig, die Erinnerung an das Grauen von damals in den Köpfen wach zu halten, damit so etwas nicht wieder passieren kann“, sagt die stellv. SPD-Vorsitzende Dorothee Etges. „Wir leben in einer Zeit, in der wir uns wieder einer ähnlichen Rhetorik ausgesetzt sehen, wie damals.“


Um ein Zeichen für Frieden und Solidarität zu setzen, wollen die Taunussteiner Sozialdemokraten deshalb am Samstag, den 8. Mai um Punkt 12 Uhr auf dem Dr. Peter-Nikolaus-Platz vor der St. Johannes-Nepomuk-Kirche in Taunusstein-Hahn weiße Luftballons aufsteigen lassen. Dabei soll jeder der Luftballons für eins der 76 Jahre stehen, während denen in weiten Teilen Europas Frieden herrscht. Die Botschaft: „Friede darf niemals eine Selbstverständlichkeit werden“. Gleichzeitig sollen die Kirchenglocken der benachbarten Kirchen in Hahn un Wehen läuten. Die SPD Taunusstein läd Vertreter aller demokratischen Parteien des neugewählten Stadtparlaments und auch Vertreter verschiedener Taunussteiner Vereine und Institutionen, sowie auch interessierte Bürger*innen zu dieser Gedenkfeier ein. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Corona-Beschränkungen allerdings auf maximal 30 Personen begrenzt.


Um trotz der wichtigen Botschaft eine andere nicht aus den Augen zu verlieren, setzt die Taunussteiner SPD bei ihrer Luftballon-Aktion einerseits auf einen lokalen Anbieter und andererseits auf spezielle Ballons aus 100 Prozent Naturkautschuk. Der gewährleistet, dass auch beim Platzen der Ballons kein umweltschädliches Mikroplastik in die Natur gelangt und die Rückstände komplett biologisch abgebaut werden.


Zusätzlich zu dieser Aktion planen die Sozialdemokraten außerdem einen Friedensbaum im Herzen Taunussteins zu pflanzen. Dieser soll nachhaltig die Erinnerung an die Wichtigkeit des Friedens wachhalten. „Wir glauben, dass wir so zwei wichtige Botschaften unserer Zeit miteinander kombinieren können“, so Simon Steioff, Vorstandsmitglied der SPD Taunusstein. „Es geht einerseits um Erinnerungskultur an das, was nie wieder passieren darf und andererseits um den Blick in die Zukunft und die Herausforderungen, die der Klimawandel auch für uns in Taunusstein mit sich bringt.“


Eine Idee für einen Standort des Friedensbaums hat die SPD auch schon. „Es wäre doch sehr passend, wenn ein solcher Baum im Herzen unserer Stadt, auf dem neuen Europaplatz am neuen Hahner Zentrum stehen würde“, so Steioff abschließend.