Windkraft: Taunusstein darf nicht nur zuschauen, wie andere über unsere Stadt entscheiden



"Eine bittere Niederlage für das Regierungspräsidium in Darmstadt, für die Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid und die schwarz-grüne Landesregierung. Anscheinend hat man das Verfahren um die Windkraftanlagen auf der hohen Wurzel völlig falsch eingeschätzt. Damit wird erneut die politische Debatte um die Windenergie in Taunusstein entfacht und sorgt für Unruhe unter den Bürgerinnen und Bürgern in Taunusstein“, so lautet die Reaktion der SPD Taunusstein auf das Urteil vom Verwaltungsgericht, bzgl. des Baus von Windkraftanlagen auf der Hohen Wurzel.

Allerdings mahnt die SPD zur Besonnenheit und warnt davor, zu schnell eine Schlussfolgerung aus dem Urteil zu ziehen. „Es ist definitiv zum aktuellen Zeitpunkt zu früh, schon von konkreten Konsequenzen und vom Bau dieser Windkraftanlagen zu sprechen. Wir müssen auf eine finale gerichtliche Entscheidung abwarten. Bisher liegt noch nicht einmal die genaue Urteilsbegründung vom Verwaltungsgericht vor. Zudem wird das Verfahren in die nächste Instanz zum VGH nach Kassel gehen. Alle Beteiligten und insbesondere die Taunussteiner Kommunalpolitik ist jetzt gut beraten, die notwendige Debatte sachlich zu führen und dabei Energiewende und Klimaschutz im Fokus zu haben“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Weiß.

Grundsätzlich steht für die SPD fest, dass die Taunussteiner Politik nicht einfach nur zuschauen darf. „Was einfach nicht funktioniert ist, dass sich die Taunussteiner Koalition aus CDU, FWG und dem Bürgermeister komplett zurücklehnt und das Heft des Handels aus der Hand gibt und über Taunusstein entscheiden lässt. Aktuell ist unser Einfluss bei diesem Thema gleich null und diesen Zustand gilt es zu ändern! Wir müssen das Geschehen wieder aktiv in die Hand nehmen. Taunusstein braucht eine Strategie für eine angemessene Energiewende und eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Ein geeignetes Konzept für Taunusstein, welches in angemessener Art und Weise für die Bürgerinnen und Bürger akzeptabel ist, muss endlich entwickelt und aktiv begleitet werden. In Sachen Energiewende und nachhaltige Politik gibt es nicht nur das Thema Windkraft und wir haben auf dem gesamten Gebiet noch viel Nachholbedarf“, sagt SPD-Vorsitzender Maximilian Faust.

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